Aperol Spritz nach IBA - so gelingt das 3-2-1-Rezept

Erfrischende Aperol Spritz und Negroni Cocktails mit Orangenscheiben, Eis und einer Flasche Sekt – die perfekten spritz zutaten der iba.

Geschrieben von

Sabine Moritz

Veröffentlicht am

20. Juni 2026

Inhaltsverzeichnis

Ein guter Spritz lebt nicht von einer langen Zutatenliste, sondern von einem sauber abgestimmten Verhältnis aus Schaumwein, Bitterlikör und Soda. Für die IBA-Rezeptur sind die Mengen klar definiert, zugleich bleibt Raum für Varianten mit Campari, Select oder alkoholfreien Alternativen. Hier finden Sie die genauen Zutaten, die richtige Zubereitung und praktische Tipps für einen ausgewogenen Drink.

Die IBA-Rezeptur folgt einer einfachen 3-2-1-Formel

  • 90 ml Prosecco bilden die spritzige Basis.
  • 60 ml Aperol sorgen für Farbe und bittersüße Aromen.
  • 30 ml Sodawasser machen den Drink leichter und frischer.
  • Serviert wird der Spritz auf viel Eis im Weinglas.
  • Eine Orangenscheibe rundet Duft und Geschmack ab.

Erfrischender Aperol Spritz mit Orangenscheiben und Eiswürfeln. Die spritz zutaten der iba sind perfekt arrangiert, daneben ein Shaker und Jigger.

Die offizielle Spritz-Rezeptur der IBA auf einen Blick

Mit IBA ist bei dieser Rezeptfrage meist die International Bartenders Association gemeint, nicht eine bestimmte Messehalle oder ein einzelner Markenstand. Die offizielle IBA-Rezeptur nennt 90 ml Prosecco, 60 ml Aperol und einen Schuss Sodawasser.

Zutat Menge Aufgabe im Drink
Prosecco 90 ml Bringt Frische, Säure und Perlage
Aperol 60 ml Liefert Bitterkeit, Süße und die orange Farbe
Sodawasser etwa 30 ml Lockert den Geschmack und verlängert den Drink
Orange 1 Scheibe Gibt frische Zitrusnoten an Nase und Gaumen

Die Mengen entsprechen dem bekannten Verhältnis 3 Teile Prosecco, 2 Teile Aperol und 1 Teil Soda. Bei der offiziellen IBA-Angabe steht beim Soda „Splash“, also ein Schuss. Für zu Hause sind 30 ml ein verlässlicher Ausgangspunkt, den ich je nach Süße und Bitterkeit leicht anpasse.

Welche Zutaten wirklich einen Unterschied machen

Prosecco als spritzige Grundlage

Ich greife zu einem trockenen Prosecco, also zu Brut oder Extra Dry. Ein sehr süßer Schaumwein macht den Drink schnell klebrig, während ein trockener Prosecco die Süße des Aperol besser ausbalanciert. Wichtig ist vor allem, dass die Flasche gut gekühlt ist und der Schaumwein nicht schal wirkt.

Aperol oder ein anderer Bitterlikör

Aperol ist die mildere Variante mit deutlichen Orangen- und Kräuternoten. Wer einen kräftigeren, weniger süßen Spritz bevorzugt, kann Aperol durch Campari ersetzen. Select wirkt würziger und Cynar erdiger, deshalb verändert sich nicht nur die Farbe, sondern auch der gesamte Charakter des Cocktails.

Lesen Sie auch: Wassermelone und ihre Wirkung - was wirklich stimmt

Sodawasser und Garnitur

Das Sodawasser sollte möglichst kalt und stark karbonisiert sein. Zu wenig Kohlensäure lässt den Spritz flach erscheinen, zu viel Soda verdünnt die Aromen. Eine frische Orangenscheibe ist mehr als Dekoration, denn die ätherischen Öle aus der Schale prägen den ersten Eindruck deutlich.

So gelingt der Spritz Schritt für Schritt

  1. Ein großes Weinglas vollständig mit großen Eiswürfeln füllen.
  2. 90 ml gut gekühlten Prosecco langsam ins Glas geben.
  3. 60 ml Aperol hinzufügen, ohne die Kohlensäure unnötig herauszurühren.
  4. Etwa 30 ml Sodawasser darübergeben.
  5. Einmal vorsichtig umrühren und mit einer Orangenscheibe garnieren.

Ich gieße den Prosecco zuerst ein, weil sich die Zutaten dann sanfter verbinden und die Perlage länger erhalten bleibt. Ein häufiger Fehler ist kräftiges Umrühren wie bei einem Longdrink. Beim Spritz genügt eine ruhige Bewegung, sonst verliert der Cocktail seinen wichtigsten Reiz.

Das Eis sollte nicht knapp bemessen sein. Viel Eis kühlt besser, schmilzt langsamer und verhindert, dass der Drink innerhalb weniger Minuten wässrig wird. Kleine, bereits angeschmolzene Eiswürfel leisten hier deutlich weniger als große, harte Würfel.

Welcher Spritz zu welchem Geschmack passt

Variante Geschmack Geeignet für
Aperol Spritz Mild, fruchtig, bittersüß Den klassischen Aperitif
Campari Spritz Kräftiger, trockener und bitterer Fans intensiver Aromen
Select Spritz Würziger und markanter Herzhafte Snacks und Cicchetti
Alkoholfreier Spritz Fruchtig, bitter und leicht Autofahrer und alkoholfreie Anlässe

Für die alkoholfreie Version kombiniere ich einen alkoholfreien Bitteraperitif mit alkoholfreiem Schaumwein und Soda. Die 3-2-1-Regel kann bleiben, allerdings sind alkoholfreie Produkte oft süßer. Ein zusätzlicher Spritzer Zitronensaft oder etwas mehr Soda schafft dann mehr Spannung.

Auch bei der Speisenbegleitung muss es nicht kompliziert werden. Salzige Mandeln, Oliven, geröstete Kochbananen oder kleine Häppchen mit Avocado und Chili passen gut, weil ihre Würze die bittersüße Note auffängt. Besonders spannend finde ich Kombinationen mit afrikanischen Snacks, etwa würzigen Erdnüssen oder knusprigen Teigfladen.

Die häufigsten Fehler beim Mixen

  • Zu warmer Prosecco: Der Drink wirkt schneller süß und verliert an Frische.
  • Zu wenig Eis: Das Glas kühlt nicht ausreichend, während das wenige Eis rasch schmilzt.
  • Falsches Verhältnis: Zu viel Aperol macht den Spritz schwer, zu viel Soda nimmt ihm den Charakter.
  • Starkes Rühren: Die Kohlensäure verschwindet und der Cocktail schmeckt flach.
  • Zu große Orangenschale: Eine dicke Schale kann bittere Noten verstärken.

Die Rezeptur ist kein starres Gesetz, aber sie bietet einen sehr guten Startpunkt. Ich würde zuerst das Originalverhältnis probieren und erst danach anpassen. Wer es trockener mag, reduziert den Aperol leicht; wer mehr Leichtigkeit möchte, erhöht das Soda um 10 bis 20 ml.

Mit der 3-2-1-Formel wird der Spritz zuverlässig gut

Die wichtigste Orientierung bleibt einfach. 90 ml Prosecco, 60 ml Aperol und rund 30 ml Soda ergeben einen ausgewogenen Spritz mit Frische, Bitterkeit und angenehmer Süße.

Für den besten Genuss zählen außerdem kalte Zutaten, reichlich Eis, ein großes Weinglas und eine frische Orange. So bleibt der Drink unkompliziert, aromatisch und flexibel genug, um ihn nach persönlichem Geschmack oder passend zu würzigen kleinen Speisen abzuwandeln.

Häufig gestellte Fragen

Die IBA-Rezeptur folgt der 3-2-1-Formel: 90 ml Prosecco, 60 ml Aperol und etwa 30 ml Sodawasser. Der Drink wird auf viel Eis im großen Weinglas serviert und mit einer Orangenscheibe garniert.

Am besten passt ein gut gekühlter trockener Prosecco, etwa in den Varianten Brut oder Extra Dry. Sehr süßer Schaumwein kann den Spritz klebrig wirken lassen, während trockener Prosecco die Süße des Aperol ausbalanciert.

Füllen Sie zuerst ein großes Weinglas vollständig mit großen Eiswürfeln. Geben Sie anschließend 90 ml Prosecco, 60 ml Aperol und etwa 30 ml Sodawasser hinzu, rühren Sie einmal vorsichtig um und garnieren Sie den Drink mit einer Orangenscheibe.

Campari ergibt einen kräftigeren, trockeneren und bittereren Spritz. Select schmeckt würziger und Cynar erdiger. Für eine alkoholfreie Variante lassen sich alkoholfreier Bitteraperitif, alkoholfreier Schaumwein und Soda im 3-2-1-Verhältnis kombinieren.

Artikel bewerten

Bewertung: 0.00 Stimmenanzahl: 0

Tags:

prosecco spritz aperol bitterlikör aperitif

Beitrag teilen

Sabine Moritz

Sabine Moritz

Ich bin Sabine Moritz und seit nunmehr 9 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit den Themen moderner Lifestyle-Trends. Meine Leidenschaft gilt besonders den Bereichen Beauty, Genuss und dem faszinierenden Ethno-Stil, den ich auf afrikanischer-markt.de mit Leben fülle. Es ist mir ein Anliegen, Ihnen Einblicke in diese vielfältigen Welten zu geben, spannende Produkte vorzustellen und Ihnen zu helfen, die neuesten Entwicklungen zu verstehen. Dabei lege ich Wert darauf, Informationen fundiert zu recherchieren und sie so aufzubereiten, dass sie für Sie nützlich, verständlich und stets aktuell sind.

Kommentar schreiben